Transport und Intralogistik
Transportroboter: welche Route Ihr Gebäude erlaubt
Ein Transportroboter scheitert selten am Roboter. Er scheitert an einer Türbreite, einer Schwelle oder einem Aufzug, der sich nicht ansprechen lässt.
Diese Seite geht die Route durch, bevor über Modelle gesprochen wird: was gemessen werden muss, welche Lastklasse zu welcher Aufgabe passt, wo die Aufzugsintegration zum eigenen Projekt wird und was den Preis am Ende wirklich treibt.
- Welche Aufgaben ein Transportroboter übernimmt, und welche nicht
- Die Route entscheidet, nicht das Datenblatt
- Aufzug: der Punkt, an dem Projekte scheitern
- Last: vom Tablett bis zur Palette
- Modelle, die wir für Transport einsetzen
- Transportroboter im Krankenhaus
- Transportroboter in Lager und Logistik
- Was den Preis treibt
- Drei Routentypen aus der Praxis
- Häufige Fragen
Welche Aufgaben ein Transportroboter übernimmt, und welche nicht
Ein autonomer Transportroboter fährt eine wiederkehrende Strecke ohne Begleitung. Er nimmt eine Last auf, bringt sie an ein Ziel, meldet die Ankunft und fährt zurück an seinen Ladeplatz. Das ist der ganze Funktionsumfang, und genau darin ist er zuverlässig.
Passt
- Wiederkehrende Strecken mit gleichbleibendem Start und Ziel
- Wege, die heute jemand nebenbei mitläuft, weil niemand sonst Zeit hat
- Nachtfahrten und Randzeiten, in denen wenig Verkehr auf dem Gang ist
- Lasten, die schwer oder unhandlich sind, aber nicht heikel im Griff
- Gebäude mit befestigten Böden und durchgehend befahrbaren Wegen
Passt nicht
- Wege, die jedes Mal anders verlaufen und spontan entschieden werden
- Aufgaben, bei denen jemand am Ziel etwas entscheiden oder prüfen muss
- Treppen ohne Aufzug, Aussenstrecken mit Bordsteinen, unbefestigte Flächen
- Greifen, Sortieren, Ein- und Auspacken. Ein Transportroboter fährt, er greift nicht
- Räume, die dauerhaft mit Material zugestellt sind
Der häufigste Denkfehler in Erstgesprächen: der Roboter soll den ganzen Prozess übernehmen. Er übernimmt den Weg. Das Beladen und das Entnehmen bleiben bei Menschen, solange keine zusätzliche Übergabestation dazukommt.
Die Route entscheidet, nicht das Datenblatt
Vor der Modellwahl steht die Strecke. Wir gehen sie einmal komplett ab und notieren sieben Punkte. Jeder einzelne kann ein Projekt kippen, und jeder einzelne lässt sich vorher messen. Das ist billiger als eine Rückgabe nach vier Wochen.
Punkt 1
Türbreiten an der engsten Stelle
Nicht die Türblattbreite zählt, sondern das lichte Durchgangsmass bei geöffneter Tür, inklusive Türdrücker, Feststeller und allem, was im Rahmen sitzt. Entscheidend ist die engste Tür auf der Route, nicht der Durchschnitt.
Zu messen: lichte Breite jeder Tür auf der Strecke, plus Angabe, ob sie im Betrieb offen steht oder öffnen muss.
Punkt 2
Schwellen, Fugen und Rampen
Schwellen sind der unterschätzte Stopper. Wenige Millimeter Höhenunterschied entscheiden, ob ein Roboter mit kleinen Rädern überhaupt anfahren kann, und ob die Last dabei kippt. Auch Aufzugsspalten und Dehnungsfugen im Boden gehören dazu.
Zu messen: Höhe jeder Schwelle, Breite jeder Fuge, Steigung und Länge jeder Rampe.
Punkt 3
Bodenbelag über die ganze Strecke
Ein Wechsel von Hartboden auf hochflorigen Teppich ist ein Wechsel der Antriebsanforderung. Nass gewischte Flächen, Metallgitter, Rollroste im Eingangsbereich und Kopfsteinpflaster im Innenhof sind eigene Fälle.
Zu notieren: jeder Belagwechsel mit Länge, plus die Stellen, die regelmässig nass sind.
Punkt 4
Aufzug, wenn die Route eine Etage wechselt
Sobald mehr als eine Etage im Spiel ist, wird der Aufzug zum eigenen Thema. Es geht nicht nur darum, ob der Roboter hineinpasst, sondern ob er den Ruf selbst auslösen und die Etage wählen kann. Der Abschnitt unten geht darauf im Detail ein.
Zu klären: Kabinenmass, Türbreite, Hersteller und Steuerungstyp, Wartungsvertrag, wer die Anlage freigeben darf.
Punkt 5
Schleusen, Brandschutz- und Sicherheitstüren
Türen mit Selbstschliesser, Brandschutzabschnitte und zugangsgeschützte Bereiche brauchen eine eigene Lösung. Entweder öffnet die Tür auf Signal, oder die Route wird so gelegt, dass die Tür nicht auf ihr liegt. Beides ist machbar, beides muss vorher entschieden werden.
Zu klären: welche Türen automatisch öffnen können, welche Zutrittssysteme betroffen sind, wer dafür zuständig ist.
Punkt 6
Ladeplatz und Stromanschluss
Der Ladeplatz braucht eine Steckdose, einen Standort ausserhalb von Flucht- und Rettungswegen und genug Raum, damit der Roboter gerade andocken kann. In vielen Gebäuden ist das die einzige Stelle, an der wirklich gebaut werden muss.
Zu klären: möglicher Standort, Steckdose vorhanden oder neu, Abstand zur Route, Zustimmung der Brandschutzverantwortlichen.
Punkt 7
Verkehr auf dem Gang
Eine Route durch einen Gang, in dem zur Mittagszeit fünfzig Menschen unterwegs sind, ist eine andere Route als dieselbe Strecke um zweiundzwanzig Uhr. Wo Menschen und Roboter gleichzeitig unterwegs sind, entscheidet die Zeitplanung über die Fahrzeit.
Zu notieren: Stosszeiten auf der Strecke, mögliche Fahrfenster, ob Nachtbetrieb erlaubt ist.
Ergebnis dieser sieben Punkte ist ein Routenprotokoll. Daraus fällt die Modellwahl fast von selbst, weil die engste Stelle und die schwerste Last die Auswahl auf wenige Geräte reduzieren.
Aufzug: der Punkt, an dem Projekte scheitern
Ein Roboter, der eine Etage wechseln soll, muss den Aufzug rufen, die Kabine erkennen, einfahren, die Zieletage wählen und wieder ausfahren. Dafür braucht er einen Zugang zur Aufzugssteuerung. Das ist kein Zubehörteil, sondern ein eigener Projektschritt mit dem Aufzugshersteller oder dem Wartungsunternehmen.
Wir behandeln die Aufzugsintegration deshalb in zwei Stufen. Im Vorprojekt wird geklärt, welche Steuerung verbaut ist, welche Schnittstelle sie erlaubt, wer die Anlage freigeben muss und was der Hersteller dafür verlangt. Erst danach steht fest, ob eine Integration technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Das Hauptprojekt setzt sie um und nimmt sie ab.
Diese Reihenfolge klingt umständlich und spart am meisten Geld. Ein Aufzug, dessen Steuerung keine Schnittstelle hat, macht aus einem Zweietagen-Projekt zwei getrennte Einetagen-Projekte mit je einem Roboter, oder eine manuelle Übergabe am Aufzug. Beides ist eine gültige Lösung, aber eine, die man vorher kennen will.
Schnittstelle vorhanden
Der Roboter ruft den Aufzug selbst. Volle Autonomie über alle angebundenen Etagen.
Keine Schnittstelle
Übergabe am Aufzug durch Personal, oder ein Roboter pro Etage. Weniger elegant, oft schneller startklar.
Freigabe fehlt
Technisch möglich, aber Eigentümer, Wartungsfirma oder Brandschutz stimmen nicht zu. Häufiger als vermutet.
Last: vom Tablett bis zur Palette
Die zweite Achse neben der Route ist die Last. Vier Klassen decken praktisch alles ab, was in Gebäuden bewegt wird, und jede Klasse hat eine eigene Bauform.
| Lastklasse | Typische Aufgabe | Bauform |
|---|---|---|
| Tablett und Geschirr | Speisen, Getränke, Geschirrrücklauf, kleine Sendungen im Haus | Offene Etagen mit Tabletts, Bedienung über Display |
| Behälter und Kisten | Wäsche, Verbrauchsmaterial, Kleinteile, Post und Akten | Geschlossene Fächer oder Aufbau mit Behälteraufnahme |
| Wagen und Rollcontainer | Wäschewagen, Essenswagen, Materialwagen, Rollcontainer | Hebefunktion, die den Wagen unterfährt und anhebt |
| Paletten und Schwerlast | Paletten, Gitterboxen, schwere Einzellasten in Lager und Produktion | Schwerlastplattform, Aufnahme über Gabel oder Plattform |
Der Sprung von Klasse drei auf Klasse vier ist der grösste. Eine Hebefunktion für Rollcontainer bewegt sich im Bereich einiger hundert Kilogramm, eine Schwerlastplattform eine Grössenordnung darüber. Der AutoXing FT2000 liegt laut interner Spezifikation bei 2.000 kg Traglast. Für die Auswahl heisst das: die schwerste Last auf der Route bestimmt die Klasse, und die Klasse bestimmt den Platzbedarf beim Wenden.
Verbindlich sind immer die Werte aus dem Datenblatt des konkreten Modells und aus unserer internen Spezifikation, nicht Näherungswerte aus einem Vergleichsartikel. Wenn eine Zahl über Bestehen oder Scheitern entscheidet, prüfen wir sie vor dem Angebot am Gerät.
Modelle, die wir für Transport einsetzen
Die folgenden Geräte stehen bei uns im Katalog. Die Zuordnung zeigt, für welche Lastklasse und welche Umgebung ein Modell gedacht ist. Welches davon zu Ihrer Route passt, ergibt sich aus dem Routenprotokoll, nicht aus der Reihenfolge in dieser Tabelle.
| Modell | Lastklasse | Typische Umgebung |
|---|---|---|
| AutoXing AX6112 D-80 | Behälter und Kisten | Kleine Lasten, enge Wege, Bürogebäude |
| AutoXing AX6113 D-150 | Behälter und Kisten | Pflegeheim, Klinik, Hotel, Bürogebäude |
| AutoXing AX6113 D-300 | Behälter und Kisten | Mehr Volumen je Fahrt, längere Strecken |
| AutoXing AX6114 D-300E | Behälter und Kisten | Höhere Frequenz, Mehrschichtbetrieb |
| AutoXing AX8112 L-150, L-300, L-300E | Wagen und Rollcontainer | Hebefunktion, Wäsche- und Materiallogistik |
| AutoXing AX8113 L-600 | Wagen und Rollcontainer | Grössere Wagen, Mehretagenbetrieb |
| AutoXing AX8114 S-150, S-300, S-300E | Wagen und Rollcontainer | Sub-Lifting, unterfährt den Wagen |
| AutoXing AX8113 S-600 | Wagen und Rollcontainer | Sub-Lifting für schwere Wagen |
| AutoXing AX2112 Hotel Bot | Behälter, geschlossene Fächer | Hotel, Lieferung an die Zimmertür |
| T300 Standard, T300 with Lifting | Behälter bis Rollcontainer | Kompakte Routen, enge Gänge |
| T600 Standard, T600 Underride | Wagen und Rollcontainer | Grössere Lasten auf kompakter Route |
| ZenaRx T4 | Medikamente und Proben | Klinik, Labor, Apotheke |
| TUG T3, TUG T3XL | Wagen | Klinik-Logistik, grosse Häuser |
| Cadebot L100 | Tablett bis Behälter | Gastronomie, Hotel, Veranstaltung |
| BellaBot Pro | Tablett und Geschirr | Restaurant, Kantine, Geschirrrücklauf |
| KettyBot Pro | Tablett und Geschirr | Enge Restaurants, Empfang |
| HolaBot | Geschirrrücklauf und Behälter | Gastronomie mit hohem Rücklauf |
| FlashBot Max | Behälter, geschlossene Fächer | Hotel, Bürogebäude |
| PuduBot 2 | Tablett und Behälter | Gastronomie und Handel |
| AutoXing FT1500, FT2000 Pallet Truck | Paletten und Schwerlast | Lager, Produktion, Intralogistik |
Was hier bewusst fehlt
Keine Preise und keine Traglastzahlen je Modell in dieser Tabelle. Preise gehören ins Angebot, weil Etagenzahl, Aufzug, Anzahl Geräte und Ladeplätze sie stärker beeinflussen als das Gerät selbst. Traglast und Masse nennen wir aus dem Datenblatt des konkreten Modells, sobald die Route feststeht.
Transportroboter im Krankenhaus
Im Krankenhaus ist der Transportweg der Grund, warum Pflegepersonal nicht am Patienten ist. Wäsche, Essenswagen, Verbrauchsmaterial, Sterilgut, Labortransporte und Akten laufen über dieselben Gänge und Aufzüge wie alles andere. Ein Transportroboter übernimmt hier die planbaren Strecken.
Drei Dinge sind im Klinikbetrieb anders als im Bürogebäude. Erstens die Schleusen und Hygienezonen: die Route muss so gelegt sein, dass der Roboter keine Zone durchquert, für die er nicht freigegeben ist, und dass er dort gereinigt werden kann, wo es nötig ist. Zweitens der Aufzugsbetrieb: Bettenaufzüge haben Vorrang, ein Roboter darf sie nicht blockieren, das gehört in die Freigabe. Drittens der Nachtbetrieb: viele Kliniken lassen Transportfahrten bewusst in die Nacht legen, weil die Gänge frei sind und die Fahrzeit dann kalkulierbar wird.
Wie der Ablauf auf Station aussieht, mit Route, Aufzug und Schleuse, steht auf der Seite Roboter im Krankenhaus. Für Pflegeeinrichtungen ohne Klinikbetrieb ist Roboter in der Pflege der passende Einstieg.
Transportroboter in Lager und Logistik
Wer nach Transportroboter Logistik sucht, meint meist Intralogistik, also Wege innerhalb des Standorts. Dort geht es weniger um Türbreiten und mehr um Durchsatz. Die Frage ist nicht, ob ein Roboter die Strecke fahren kann, sondern wie viele Fahrten pro Stunde nötig sind und ob dafür ein Gerät reicht oder drei.
Rechnen lässt sich das mit drei Grössen: Länge der Strecke, Anzahl der Fahrten pro Tag und Zeit für Beladen und Entnehmen. Die Fahrzeit ist der kleinere Teil. In den meisten Rechnungen, die wir sehen, entscheidet die Übergabe am Anfang und am Ende darüber, ob sich die Automatisierung trägt. Wer die Übergabe nicht mitplant, kauft einen Roboter, der auf Personal wartet.
Die zweite Frage in der Logistik ist die Abgrenzung zum fahrerlosen Transportsystem. Ein autonomer mobiler Roboter, kurz AMR, navigiert frei und weicht Hindernissen aus, ein klassisches FTS folgt einer festen Spur. Den Vergleich im Detail gibt es auf AMR gegen FTS. Für wechselnde Layouts und gemischten Verkehr ist die freie Navigation im Vorteil, für streng getaktete Linien mit immer gleichem Weg kann die Spurführung genügen.
Die Übersicht zu Einsatzfeldern, Lagerprozessen und Schnittstellen steht auf Roboter in Logistik und Lager.
Was den Preis treibt
Die Frage nach den Kosten kommt in jedem Erstgespräch, und die ehrliche Antwort ist: das Gerät ist selten der grösste Posten. Vier Faktoren bewegen den Preis stärker als die Modellwahl.
Etagen und Aufzug
Eine Etage ist ein anderes Projekt als drei. Die Aufzugsintegration ist ein eigener Schritt mit eigenem Aufwand, siehe oben.
Anzahl der Geräte
Bestimmt sich aus Fahrten pro Tag und Fahrzeit je Runde, nicht aus der Grösse des Gebäudes.
Ladeplätze und Bauarbeiten
Steckdose, Standort, Freigabe durch den Brandschutz. Der einzige Punkt, an dem oft wirklich gebaut wird.
Einführung und Schulung
Wer bedient, wer greift ein, wer meldet Störungen. Ohne benannte Zuständigkeit steht der Roboter nach vier Wochen still.
Wir arbeiten mit zwei Angebotsarten: mit Testphase und ohne Testphase als Kauf. Die Testphase ist der Weg, wenn die Route Unbekannte enthält, etwa einen Aufzug ohne geklärte Schnittstelle oder einen Gang mit starkem Verkehr. Sie kostet Zeit und beantwortet die Fragen, die sonst erst nach der Investition auftauchen.
Eine erste Einschätzung zu Flächen, Fahrten und Aufwand liefert der Serviceroboter-Konfigurator. Für Reinigungsflächen gibt es zusätzlich den Reinigungsroboter-Kalkulator.
Drei Routentypen aus der Praxis
Die folgenden drei Beispiele beschreiben Routentypen, die uns regelmässig begegnen, keine namentlichen Kundenprojekte. Sie zeigen, welcher Punkt aus der Routenprüfung jeweils den Ausschlag gibt.
Typ A
Eine Etage, langer Gang, hohe Frequenz
Küche zu Station, oder Zentrallager zu Abteilung. Kein Aufzug, dafür viele Fahrten und Verkehr auf dem Gang. Ausschlaggebend ist hier die Frequenz: reicht ein Gerät für die Anzahl Fahrten, und wann darf gefahren werden.
Typ B
Zwei Etagen, wenige Fahrten, Aufzug im Weg
Wäsche aus dem Untergeschoss, Material aus dem Lager im Nebengebäude. Wenige Fahrten pro Tag, aber ein Etagenwechsel. Ausschlaggebend ist die Aufzugssteuerung. Ohne Schnittstelle wird daraus entweder eine Übergabe am Aufzug oder ein Gerät pro Etage.
Typ C
Halle, schwere Last, freie Fläche
Paletten und Gitterboxen zwischen Produktion und Lager. Türbreiten spielen kaum eine Rolle, der Wendekreis der Schwerlastplattform und die Übergabe an den Stellplätzen dagegen sehr. Ausschlaggebend ist die Lastklasse und der Platz beim Wenden.
Offen
Namentliche Referenzen mit Zahlen veröffentlichen wir erst, wenn die jeweilige Freigabe des Kunden vorliegt. Bis dahin beschreiben wir Muster statt Namen. Wer konkrete Vergleichsfälle braucht, bekommt sie im Gespräch.
Häufige Fragen
Was ist ein Transportroboter?
Ein autonomer mobiler Roboter, der Lasten auf einer festgelegten Route in einem Gebäude bewegt, ohne dass jemand mitgeht.
Er navigiert selbstständig, weicht Hindernissen aus und fährt nach der Fahrt zurück an seinen Ladeplatz. Er greift nicht und sortiert nicht, er transportiert.
Wie viel kann ein Transportroboter tragen?
Das hängt an der Lastklasse. Von einigen Kilogramm auf einem Tablett bis 2.000 kg beim AutoXing FT2000 als Schwerlastplattform.
Für die Auswahl zählt die schwerste Last auf Ihrer Route, nicht der Durchschnitt. Die verbindliche Zahl steht im Datenblatt des konkreten Modells.
Kann ein Transportroboter Aufzug fahren?
Ja, wenn die Aufzugssteuerung eine Schnittstelle erlaubt und der Betreiber die Anbindung freigibt.
Das ist ein eigener Projektschritt, kein Zubehör. Wir klären es im Vorprojekt, bevor ein Angebot für den Mehretagenbetrieb entsteht.
Was kostet ein Transportroboter?
Den Preis bestimmen Etagenzahl, Aufzugsintegration, Anzahl Geräte und Ladeplätze stärker als das Modell.
Deshalb nennen wir keine Listenpreise auf dieser Seite, sondern rechnen die Route durch. Es gibt zwei Angebotsarten, mit Testphase und als Kauf ohne Testphase.
Wie lange dauert die Einführung?
Der Roboter fährt nach der Einrichtung der Route. Was Zeit braucht, sind Aufzug, Ladeplatz und Zuständigkeiten.
Eine Route auf einer Etage ohne Aufzug ist schnell. Sobald eine Aufzugsschnittstelle dazukommt, hängt der Termin am Aufzugshersteller.
Was passiert, wenn der Gang blockiert ist?
Der Roboter hält, versucht eine Ausweichbewegung und meldet, wenn er nicht weiterkommt.
Deshalb gehört zu jedem Projekt eine benannte Person, die auf diese Meldung reagiert. Ohne Zuständigkeit bleibt das Gerät stehen und wird abgeschaltet.
Braucht ein Transportroboter WLAN im ganzen Gebäude?
Für die Fahrt nicht durchgehend, für Meldungen, Aufzugsanbindung und Fernzugriff schon.
Funklöcher auf der Route sind ein Punkt, den wir bei der Streckenbegehung mitmessen, weil sie sonst später als Störung auftauchen.
Route prüfen lassen
Schreiben Sie kurz, welche Strecke automatisiert werden soll, wie viele Etagen betroffen sind und was transportiert wird. Wir melden uns mit den Fragen, die für Ihre Route entscheidend sind, und sagen offen, wenn eine Automatisierung dort keinen Sinn ergibt.
