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Reinigungsroboter in der Gastronomie: was der Boden zulässt

saubere, moderne Restaurantküche mit professionellem Reinigungspersonal, heller Beleuchtung, makellosen Oberflächen

Reinigungsroboter Gastronomie

Reinigungsroboter in der Gastronomie: was der Boden zulässt

Ob ein Reinigungsroboter in einem Restaurant funktioniert, entscheidet der Bodenbelag. Nicht die Quadratmeterleistung im Datenblatt, nicht die Akkulaufzeit.

Damit keine Zeit verloren geht

SEBOTICS ist kein Reinigungsdienstleister. Wir liefern und betreuen Reinigungsroboter. Wenn Sie eine Reinigungsfirma für Ihr Restaurant suchen, sind Sie hier falsch. Wenn Sie wissen wollen, welche Flächen ein Roboter übernehmen kann und welche nicht, sind Sie richtig.

Wer wissen will, wie man ein Restaurant reinigen soll, findet hier keine Putzanleitung, sondern die Frage, welche Bodenflächen ein Gerät übernehmen kann. Wer wissen will, wie man ein Restaurant reinigen soll, findet hier keine Putzanleitung, sondern die Frage, welche Bodenflächen ein Gerät übernehmen kann. Diese Seite geht die Flächen im Betrieb einzeln durch: Gastraum, Küche, Gang, Lager, Aussenbereich. Für jede steht, ob sie robotertauglich ist, was den Ausschlag gibt und welche Bürstenart dazu passt.

Fläche berechnenBeratung anfragen

Warum der Boden über den Roboter entscheidet

Gastronomieböden sind der schwierigste Fall in der gewerblichen Reinigung. Nicht wegen der Fläche, die ist meist klein, sondern wegen der Verschmutzung und der Oberfläche.

Faktor 1

Fett

Fett verhält sich anders als Staub. Es haftet, es verteilt sich beim Wischen, und es macht den Boden rutschig, statt ihn zu reinigen, wenn zu wenig Druck und zu viel Wasser im Spiel sind. Fettige Böden brauchen mechanischen Druck, nicht mehr Flüssigkeit.

Zu prüfen: wie weit reicht der Fettbereich von der Küche in den Gang und in den Gastraum.

Faktor 2

Fliesen mit Fugen

Die Fuge liegt tiefer als die Fliese. Ein Pad gleitet darüber hinweg, eine Bürste kommt hinein. Bei breiten oder tiefen Fugen entscheidet das darüber, ob der Boden wirklich sauber wird oder nur glänzt.

Zu messen: Fugenbreite und Fugentiefe, Format der Fliesen.

Faktor 3

Rutschhemmende Beläge

In Küchen und Nassbereichen liegt oft strukturierter Belag mit hoher Rutschhemmung. Genau diese Struktur hält Schmutz fest. Sie braucht mehr Anpressdruck und mehr Durchgänge als glatter Boden.

Zu prüfen: Rutschhemmungsklasse und Oberflächenstruktur im Nassbereich.

Faktor 4

Schwellen, Matten und Abläufe

Schmutzfangmatten am Eingang, Bodenabläufe in der Küche, Schwellen zwischen Gastraum und Nebenraum. Jedes dieser Elemente ist ein Hindernis oder eine Kante, an der ein Roboter hängen bleibt oder umfährt.

Zu notieren: Lage und Höhe aller Matten, Abläufe und Schwellen.

Faktor 5

Möbel und Hindernisdichte

Ein Gastraum mit Tischen und Stühlen hat eine hohe Hindernisdichte. Ein Roboter reinigt die freien Flächen zuverlässig, unter Tischen und zwischen Stuhlbeinen bleibt Handarbeit. Wer Stühle hochstellt, verändert die Rechnung deutlich.

Zu klären: werden Stühle nach Schluss hochgestellt oder nicht.

Scheibenbürste, Walze oder Pad

Das Reinigungswerkzeug ist der Teil, über den in Verkaufsgesprächen am wenigsten geredet wird und der über das Ergebnis auf gastronomischen Böden am meisten entscheidet.

WerkzeugStärkeGrenze
ScheibenbürsteKommt in Fugen, arbeitet mit Druck auf strukturierten Belägen, gut bei FettHöherer Verschleiss, braucht mehr Leistung
Zylinderbürste oder WalzeNimmt grobe Partikel mit auf, gut bei Krümeln, Scherben und EssensrestenWeniger Flächendruck als die Scheibe
PadPoliert glatte Böden, hinterlässt gleichmässiges Bild, günstig im VerbrauchErreicht keine Fugen, versagt bei Fett und Struktur

Für Gastronomie heisst das in der Regel: Bürste statt Pad. Bei Krümeln und groben Resten die Walze, bei Fett und Fugen die Scheibe. Manche Geräte gibt es in beiden Varianten, etwa den TN70 Pro mit Scheiben- oder mit Zylinderbürste. Welche Variante passt, entscheidet der Boden, nicht der Preis.

Vor jeder Kaufentscheidung machen wir eine Probefläche auf Ihrem Boden. Zwei Quadratmeter im Fettbereich sagen mehr als jede Herstellerangabe zur Quadratmeterleistung.

Die Flächen im Betrieb, getrennt betrachtet

Ein Restaurant ist nicht eine Fläche, sondern fünf verschiedene. Nur zwei davon sind uneingeschränkt robotertauglich.

FlächeRobotertauglichWas den Ausschlag gibt
Gastraumja, nach SchlussHindernisdichte. Hochgestellte Stühle verdoppeln die nutzbare Fläche
Gänge und EingangsbereichjaFreie Bahn, hohe Frequenz, lohnt sich am schnellsten
Lager und Kühlraumvorbereichmeist jaEnge Wege, Paletten und Kisten am Boden
KücheeingeschränktFett, Abläufe, Nassbereich, Geräte am Boden. Meist bleibt Handarbeit
WC und SanitärneinKleine Flächen, viele Kanten, Desinfektion mit Kontrolle
Aussenbereich und Terrasseje nach BelagPflaster und Bordsteine sind Ausschlusskriterien, glatter Belag geht

Die ehrliche Rechnung: in vielen Betrieben übernimmt ein Roboter den Gastraum und die Gänge. Das ist oft der grösste Flächenanteil und der Teil, der täglich anfällt. Küche und Sanitär bleiben Handarbeit, und das sollte im Angebot auch so stehen.

Was ein Roboter in der Gastronomie nicht macht

Bleibt Handarbeit

  • Küchengrundreinigung mit Fettlöser und Hochdruck
  • Flächen über dem Boden: Tische, Theken, Arbeitsflächen
  • Sanitärbereich inklusive Desinfektion mit Kontrolle
  • Ecken, Kanten, Sockelleisten, Bereiche unter fest stehenden Möbeln
  • Scherben und Flüssigkeitsunfälle im laufenden Service

Übernimmt der Roboter

  • Die tägliche Nassreinigung freier Bodenflächen
  • Gänge und Eingangsbereich in hoher Frequenz
  • Wiederholte Durchgänge, die von Hand niemand macht
  • Nachtbetrieb, wenn der Betrieb geschlossen ist
  • Dokumentation der gereinigten Fläche, wenn ein Nachweis gebraucht wird

Der Nachweis ist in der Gastronomie ein unterschätzter Punkt. Ein Gerät protokolliert, welche Fläche wann gereinigt wurde. Bei einer Kontrolle ist das ein Beleg, den ein Wischplan an der Wand nicht liefert.

Zeitfenster: nach Schluss statt im Service

Im laufenden Service hat ein Reinigungsroboter im Gastraum nichts zu tun. Er ist im Weg, er ist langsamer als das Personal und er stört das Erlebnis am Tisch. Das richtige Fenster liegt nach Schluss oder vor der Öffnung.

Praktisch heisst das: das Gerät startet zu einer festen Zeit, fährt sein Programm und dockt danach an seine Station. Wer abschliesst, drückt Start, oder das Gerät startet nach Zeitplan von selbst. Der Unterschied zur Handreinigung ist nicht Geschwindigkeit, sondern dass die Fläche jeden Tag gleich behandelt wird, auch am Samstag um zwei Uhr morgens.

Eine Ausnahme sind Gänge und Eingangsbereiche in grösseren Betrieben und Kantinen. Dort läuft ein Gerät auch tagsüber, weil die Verschmutzung laufend nachkommt und die Bahn frei ist.

Für Serviceroboter im Gastraum, also Speisen und Geschirr, gilt das Gegenteil: die arbeiten während des Service. Das sind andere Geräte, sie stehen auf Serviceroboter kaufen.

Modelle für gastronomische Flächen

Für Restaurants und Kantinen sind kompakte Scheuersaugroboter relevant. Grosse Industriemaschinen passen weder durch die Gänge noch in die Rechnung.

ModellWofürTypische Fläche
PhantasKompakter Reinigungsroboter, kommt in enge BereicheGastraum, Gänge, kleinere Betriebe
CC1Reinigungsroboter für gemischte FlächenGastraum und Nebenflächen
CC1 Pro KINachfolgegeneration des CC1Grössere Gasträume, höhere Frequenz
TN10 ProReinigungsroboter für zusammenhängende FlächenKantine, Mensa, Hotelrestaurant
TN70 ProScheuersaugroboter, erhältlich mit Scheiben- oder ZylinderbürsteGrosse Flächen, Grossküchenumfeld
Scrubber 50 ProScheuersaugroboter, Scheibe oder WalzeZusammenhängende Bodenflächen
OmnieScheuersaugroboter, Scheibe oder WalzeGrössere Flächen mit freier Bahn

Was hier bewusst fehlt

Keine Quadratmeterleistung und keine Preise in dieser Tabelle. Die Leistung im Datenblatt gilt für freie, glatte Flächen. In einem Gastraum mit Tischen liegt der reale Wert deutlich darunter, und wie weit, sagt nur eine Probefläche. Preise gehören ins Angebot, weil Zubehör, Anzahl Geräte und Ladeplatz sie stärker bestimmen als das Gerät.

Geht es um Reinigung ausserhalb der Gastronomie, führen Reinigungsroboter Gewerbe und Reinigungsroboter kaufen weiter. Für Hotels mit Lobby und Fluren gibt es Roboter im Hotel.

Fläche, Zeit und Personal

Die Rechnung in der Gastronomie ist einfacher als in der Industrie, weil die Flächen klein sind. Sie hat drei Grössen.

Robotertaugliche Fläche

Nicht die Gesamtfläche, sondern der freie Anteil. Bei hochgestellten Stühlen deutlich höher als bei abgestellten.

Heutige Reinigungszeit

Wie lange braucht heute jemand für genau diese Fläche, jeden Tag, nach Schluss.

Verfügbares Fenster

Wie viel Zeit steht nach Schluss zur Verfügung, bevor abgeschlossen wird oder die Lieferung kommt.

Wenn die heutige Reinigungszeit für die freie Fläche unter zwanzig Minuten liegt, trägt sich ein Gerät meist nicht über die Zeitersparnis. Dann zählt ein anderes Argument: gleichmässige Qualität, Nachweis und die Entlastung des Personals am Ende einer langen Schicht. Das ist ein legitimer Grund, aber ein anderer als Kosten.

Eine erste Einschätzung liefert der Reinigungsroboter-Kalkulator.

Häufige Fragen

Kann ein Reinigungsroboter eine Restaurantküche reinigen?

Nur eingeschränkt. Fett, Bodenabläufe, Nassbereiche und Geräte am Boden machen die Küche zum schwierigsten Raum.

In der Praxis übernimmt ein Roboter Gastraum und Gänge, die Küche bleibt Handarbeit. Wer das anders verspricht, kennt die Fläche nicht.

Welche Bürste passt für Gastronomieböden?

In der Regel eine Bürste statt eines Pads. Bei Fett und Fugen die Scheibenbürste, bei Krümeln und groben Resten die Walze.

Ein Pad gleitet über Fugen hinweg und versagt bei Fett. Auf glattem Boden ohne Fettbelastung genügt es.

Reinigt der Roboter während des Service?

Im Gastraum nicht. Das Fenster liegt nach Schluss oder vor der Öffnung.

In Gängen und Eingangsbereichen grösserer Betriebe läuft ein Gerät auch tagsüber, weil die Bahn frei ist.

Muss ich die Stühle hochstellen?

Nicht zwingend, aber es verändert die Rechnung deutlich.

Hochgestellte Stühle vergrössern die freie Fläche erheblich. Bleiben sie unten, reinigt das Gerät die Bahnen zwischen den Tischen und der Rest bleibt Handarbeit.

Was kostet ein Reinigungsroboter für ein Restaurant?

Den Preis bestimmen Gerätegrösse, Zubehör und Ladeplatz. Preise nennen wir im Angebot.

Zuerst die Fläche und den Boden prüfen. Ein Gerät, das auf dem Boden nicht sauber wird, ist zu jedem Preis zu teuer.

Können wir das vorher testen?

Ja. Wir machen eine Probefläche auf Ihrem Boden, und es gibt Angebote mit Testphase.

Zwei Quadratmeter im Fettbereich sagen mehr als jede Datenblattangabe zur Flächenleistung.

Reinigt SEBOTICS unser Restaurant?

Nein. Wir sind kein Reinigungsdienstleister, wir liefern und betreuen die Geräte.

Auswahl, Einrichtung, Schulung und Service kommen von uns. Die Reinigung selbst läuft bei Ihnen, dann eben mit Gerät statt nur mit Wischmop.

Boden prüfen lassen

Schreiben Sie uns, wie viele Quadratmeter freie Bodenfläche im Gastraum liegen, welcher Belag verlegt ist und wie weit der Fettbereich reicht. Wir sagen, welche Bürstenart passt, welche Flächen ein Gerät übernehmen kann und wo Handarbeit bleibt.

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